5 beste Open-Source-Frameworks des IdD

01 Mai 2019

Übersicht

Das Internet der Dinger oder kurz IdD ist eine viel versprechende Branche, die nun zusammen mit Big Data die digitale Welt erobern. Die Idee der intelligent verbundenen Gadgets und Haustechnik, die unabhängig funktionieren können, ist seit dem Ende des 20. Jahrhunderts fortgeschritten. Aus dieser Technologie wurde ein hochentwickeltes weitgehendes System der Mittelware zwischen den Geräten und Benutzeranwendungen. Die Weltpopularität der IdD-Strategie lässt sich einfach dadurch erklären, dass es Milliarden Geräte weltweit in allen Bereichen des Lebens des Menschen gibt: Medizin, Industrie, Handel, Landwirtschaft, Lebensstil, um nur ein paar zu nennen.

 

Man muss es aber begreifen, dass die Open-Source-Lösungen nicht ganz der kostenlosen Software gleich sind. Die Begriffe können dasselbe bedeuten und werden manchmal als Synonyme verwendet. Für die Open-Source-Software (OSS) gilt jedoch folgendes: Sie kann kostenlos zur Verfügung gestellt werden als auch da können Schilder mit ziemlich hohen Preisen vorhanden sein. Der Unterschied besteht in der offenen Natur der Programmentwicklungsmethode, die den enthusiastischen Nebenprogrammierern einfach zum Entwicklungsprozess beizutragen erlaubt.

Geschweige davon, dass die meisten Unternehmen aufkommende technologische Trends für ein unschätzbares Gut halten mit Blick auf ihre spätere Monetarisierung. Es ist klar, dass einige Unternehmen gerne die wettbewerbsfähigen IdD-gestützten Lösungen in ihre Prozesse integrieren, z. B. diese umsetzbaren Anwendungsszenarien für die Automobil- und Sportindustrie. Einige entscheiden für einen Doppelkauf oder gründen eigene Open-Source-Plattformen, um Erlöse zu maximieren. Wie auch immer, aber am Ende haben wir exponentielle Zunahme der Softwareentwicklungsinitiativen, angetrieben durch das IdD. Hier ist die Liste einiger Tatsachen, die das Potenzial von IdD noch mal erhöhen.

  • Gartner prognosiert das rasche Wachstum der Anzahl der verbundenen Dinger ab 14,2 Milliarden in 2019 bis auf 20,4 Milliarden in 2020 und 25 Milliarden in 2021.
  • Viele moderne Technologien wie KI, ML, Clouddienste, IdD, Blockchains werden auf den offenen Softwareplattformen entwickelt. Im Jahre 2018 kaufte IBM Red Hat und Microsoft GitHub, wo aktuelle Softwareinnovationen für alle Branchen gesammelt werden.
  • Red Hat berichtet, dass verschiedene Unternehmen in 68 % der Fälle Open-Source-Lösungen implementieren und 69 % der Befragten sie für sehr oder äußerst wichtig halten.
  • Die Open-Source-Geschäftslösungen sollen zu einem der häufigst diskutierten technologischen Thema in 2019 neben Kryptowährungen und selbstfahrende Autos werden.

Folgende Open-Source-IdD-Frameworks sind zu beachten

Viele Unternehmen suchen sofort einsatzbereite Open-Source-Plattformen, indem sie versuchen die besten IdD-Tools zu finden, die robuste Analyse und Interoperabilität zwischen der verbundenen Geräten bieten. Schaffen wir uns einen kurzen Überblick über die 5 am häufigsten eingesetzten Open-Source-IdD-Frameworks, um zu sehen, ob sie euren Geschäftsanforderungen entsprechen.

  1. DeviceHive

Preis: auf Anfrage

Dokumentation: https://docs.devicehive.com/docs

DeviceHive ist eine IdD-Cloudservice-Managementplattform, die auf Big-Data-Analyse fokussiert ist. Diese funktionsreiche Technologie kann:

  • iOS, Android und andere Bibliotheken unterstützen,
  • auf öffentliche, private oder hybride Clouds heruntergeladen werden,
  • Docker- und Kubernetes-Optionen unterstützen,
  • einzelne und mehrere Produktionsvolumina im Maßstab 1:1 verarbeiten,
  • Entzug kleinerer technischer Eigenheiten,
  • alle Geräte mit Internetunterstützung verbinden,
  • Daten durch direkte Integration nahtlos übertragen.

Das Wichtigste an DeviceHive ist, dass es größtenteils kostenlos genutzt und geändert werden kann, obwohl es auch Festpreisdienste anbietet. Sowohl professionelle Entwickler als auch Berater unterstützen die Implementierung der Plattform.

  1. ThingSpeak

Preis: ab 650 USD/Einheit

Dokumentation: https://www.mathworks.com/help/thingspeak/

ThingSpeak ist eine relativ junge IdD-Plattform, die eng mit MathWorks zusammenarbeitet. Dies ermöglicht es, die zeitnahe Datenanalyse von unzähligen Sensoren zu nutzen. Die Plattform umfasst:

  • Informationserfassung und -bearbeitung;
  • Aufnahme aus privaten Kanälen und Sendung über öffentliche Kanäle;
  • Standortverfolgung;
  • Datenvisualisierung;
  • Interagieren zwischen Sozialen Netzwerken und Internetdiensten;
  • Online-Analyse-Tools zur Erforschung von Verhaltensmustern und Beziehungen;
  • Reaktionsauslöser und Warnungen;
  • Befehlsplan für Geräteausführungen.

Zusammenfassend besteht der größte Vorteil dieses Frameworks darin, dass es wirklich die Kommunikation der Dinger mit euch ermöglicht.

  1. Kaa

Preis: ab 750 USD/Monat

Dokumentation: https://docs.kaaiot.io/DOC/docs/current/Welcome/

Kaa ist ein multifunktionales Open-Source-IdD-Framework, das über eine Vielzahl von einfachen Tools für die Produktentwicklung verfügt. Unabhängig von der Branche bietet Kaa:

  • Echtzeit-Datenerfassung und -verwaltung;
  • Integration der Big Data Analytics;
  • Geräteleistung und Konnektivität;
  • Anwendungsentwicklung;
  • Protokollkonfigurieren;
  • Visualisierung und Präsentation der Ergebnisse;
  • End-to-End-Lösungen.

Diese Web-App-Plattform kann vor Ort oder in der Cloud bereitgestellt werden, ermöglicht monatliche oder jährliche Zahlungen und eine kostenlose Testversion, kann für die persönliche, Startup- oder Unternehmensnutzung verwendet werden.

  1. Thinger.io

Preis: ab 3,95 USD/Monat

Dokumentation: http://docs.thinger.io/

Thinger.io ist eine sofort einsatzbereite Open-Source-Plattform für Cloud-IdD-Projekte. Diese Software bietet den Containereinsatz mit Hilfe von Docker. Unter den gemeinsamen Features gibt es:

  • Unterstützung der Mehrkernhardware;
  • einfache Verwaltungskonsole;
  • Cloud-Infrastruktur;
  • kostenlose Anmeldung;
  • Echtzeit-Dashboards für verbundene Geräte;
  • einfache Kodierung für die Sensorauslesung.

Dieses OSS-Tool ist hochsensibel, benutzerfreundlich, skalierbar und sicher.

  1. Zetta

Preis: Kostenlos

Dokumentation: https://github.com/zettajs/zetta/wiki

Zetta ist das erste API-orientierte Open-Source-IdD-Framework, das im Wesentlichen für das Nonstop-Streaming von Datenmengen dient. Dieser Technologie fehlt die anschauliche Datenvisualisierung, aber ihr Hauptvorteil bleibt die „reaktive Programmierung“. Die Featureliste besteht sowohl aus durchschnittlichen als auch aus einzigartigen Features:

  • basiert auf node.js;
  • umfasst Anwendungen für entfernte Geräte;
  • kostenlos;
  • für verschiedene Cloud-Anbieter einsetzbar;
  • bietet dauerhafte Verbindungen zwischen Servern;
  • kann Daten an andere analytische Plattformen senden;
  • startet Abfragen und Benachrichtigungen;
  • hält Verbindungen über HTTP gleichzeitig auf Servern und in Clouds aufrecht.

Unabhängig davon, ob die Zetta-Community relativ klein ist, zählt diese IdD-Dashboard-Open-Source eine große Zahl von treuen Anhängern.

Verwendung von OSS: Einige Vor- und Nachteile im Detail

Auf den ersten Blick mögen die oben genannten IdD-Tools recht ähnlich erscheinen und gleichartige Funktionen bieten, aber diese Plattformen können sich als nützlich erweisen, wenn sie weit darüber hinausgehen. Im Gegensatz zu proprietärer Software sind Open-Source-Technologien vollständig individualisierbar und skalierbar – da der Code offen ist, kann er an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst und modifiziert werden. Mit OSS können Entwickler und Unternehmen problemlos zwischen verschiedenen Frameworks wechseln – das notwendige Toolkit beigefügt.

Mit einer Vielzahl an automatisierten Protokollen und Funktionen sparen Open-Source-Frameworks viel Zeit für IdD-Ingenieure und Tech-Profis. Diese IdD-Lösung ist besser geeignet, um Probleme mit der Flexibilität der Bereitstellung zu bewältigen und Kosten zu reduzieren. Da Datenschutz und Sicherheit für jedes Unternehmen von höchster Priorität sind, könnt ihr aus verschiedenen Open-Source-Framework-Anbietern weltweit wählen.

Auf diesem weiten Weg gibt es noch Herausforderungen, denen ihr euch stellen könnt:

  • „Open“ bedeutet den freien Zugang bzw. dass Mitwirkende nicht unbedingt die Fachleute sind.
  • Eine sichere Wartung ist immer verwundbar.
  • Der Datenschutz wird rechtlich immer wichtiger.
  • Einige der besten Open-Source-Plattformen können ein Vermögen kosten.
  • Bugs passieren.
  • Viele der verfügbaren Standardfunktionen erfüllen nicht alle Anforderungen eures Unternehmens.
  • Open-Source-IdD-Plattformen sind nichts für einen mittelmäßigen Anwender vorgesehen.

Was auch immer ihr sucht, denkt daran, dass ihr jede Möglichkeit wählen könnt, eure Geschäftskonzepte zu verwirklichen, und ihr seid frei, eure Meinung zu jedem Zeitpunkt zu ändern. Sollt ihr unsere Hilfe brauchen, um die beste Entscheidung zu treffen, meldet euch bei uns einfach.

About the Author
Valeriy is CEO of ByteAnt with over 15 years of experience in software development always focusing and embracing new technologies IoT and SaaS. Besides leading the ByteAnt, Valeriy is a public speaker on tech talks, events, and meetups; mentor and marathon runner.
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